Hymne der Liebe – Daphnis und Chloe (200 n. Chr.)

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Longos – Daphnis und Chloe – Der erste erotische Roman der Weltliteratur

Eine Hymne auf die Liebe – In einer Übersetzung von Otto Schönberger, illustriert von Renée Sintenis

Eine Hymne auf die Liebe – „Denn gegen den Eros hilft kein Mittel, nicht was getrunken, nicht was eingenommen, nicht was in Zauberliedern ausgesprochen wird; keines als Kuss und Umarmung und Zusammenliegen mit nackten Leibern.“ (Longos)

Eine Hymne

Wenn wir bei den Werken der Aufklärer, den Romanen der Naturalisten oder aber bei den Schriften derer, die, entgegen dem jeweiligen Zeitgeist, die Schönheiten und Grausamkeiten menschlicher Zweisamkeit auf diese oder jene Art beschrieben haben, im Allgemeinen von den Klassikern der erotischen Literatur sprechen, so müsste man, allein gemessen am Alter der Schrift, bei dem hier vorliegenden Roman hymne_auf_die_liebe_daphnis_und_chloe_leseprobenvon einem Ur-Klassiker reden. Daphnis und Chloe von Longos – eine Hymne auf die Liebe, ein Lobgesang auf die Schönheit der Natur in all ihren Daseinsformen, ein erotischer Roman voller Sinnlichkeit, der erste, wie man hie und da zu lesen bekommt.

Ur-Klassiker

Eine Hymne auf die Liebe – eine Hymne auf die Lust, Dahnis und Chloe, der Ur-Stoff für unzählige Liebesgeschichten, die letztendlich in ein Happyend münden. Ein Happyend nach einer ganzen Reihe an Verwicklungen und Schicksalsschlägen sowie gleichermaßen die Entdeckungsreise zweier Heranwachsender auf dem Wege zur Sexualität mit all den Fußangeln und schmerzhaften Hindernissen, die diese Reise häufig begleiten. So ist vom Schmerz des Daphnis die Rede, nachdem er Chloes Reize und deren Wirkung auf sich selbst entdeckte. Welcher junge Mann hat nach seinen ersten Abenteuern nicht schon die schmerzenden Hoden und Leisten erlebt. amazonvideo

Der Aufklärer und die ältere Verführerin

Ein alter Mann klärt Dahnis auf, wie er dem begegnen kann, aber so recht wissen beide nichts damit anzufangen. Man solle zusammen liegen mit nackten Leibern, hatte der Greis Philetas gesagt. Chloe versteht das nicht, wie sie sagt. Tiere täten das doch im Stehen, wie der Bock, der sich auf die Ziege stützt. Sie bekommen es auch so nicht erledigt, also lassen sie davon ab, beide noch voller Unschuld und Naivität. Bis eine Bäuerin, von Daphnis Schönheit berauscht, ihm zeigt, wie es geht, doch als sie ihm vom Schmerz und gar vom Blut erzählt, von dem der Akt mit einer Jungfrau begleitet sein könnte, befällt ihn die Angst, der Geliebten weh zu tun.

Gestern wie heute
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Jean-Pierre Cortot Daphnis und Chloe im Louvre

Probleme und Hürden, die auch heute noch manch junge Menschen auf demselben Weg begleiten. Vergiftet von der Pornografie kommen in der Gegenwart vielleicht noch Versagensängste dazu. Daphnis und Chloe – eine Hymne auf die Lust, wiederentdeckt in der Renaissance als Vorlage für zahllose Hirtengeschichten, wie zum Beispiel Aminta von Torquato Tasso, ein Thema in der bildenden Kunst bis hin zum modernen Film der Gegenwart, ist doch die „Blaue Lagune“ nichts anderes als die moderne Version derselben Hymne auf die Liebe, des Wunders der Entdeckung der Sexualität wie in Daphnis und Chloe.

Die Autoren

Longos – viel ist über diesen griechischen Schriftsteller der Antike nicht bekannt. Als sicher gilt, dass er um das Ende des 2. Jahrhunderts u. Z. gelebt hat. Ob auf Lesbos, dort wo er die Handlung der Geschichte ansiedelt, gilt jedoch nicht als gesichert. Vielleicht war er auch inspiriert von den Hymnen über die sinnliche liebe der Sappho, die ebenfalls, allerdings mehrere hundert Jahre vor ihm, auf Lesbos gelebt haben soll. Die Namensgeberin der lesbischen Liebe, weil sie in ihren Hymnen besonders die Schönheit und Sinnlichkeit der Frau besang und beschrieb.

Der Übersetzer

Otto Schönberger – geboren am 22. Februar 1926 in Dillingen an der Donau, Altphilologe und Fachdidaktiker, anerkannter Übersetzer lateinischer und altgriechischer Texte. Er studierte an der an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg Klassische Philologie,

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Illustration zum Buch von Renée Sintentis

Sprachwissenschaft, Philosophie und Archäologie, wo er 1951 promovierte. Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Gymnasiallehrer, lehrte er nebenamtlich an der Julius-Maximilians-Universität lateinische und griechische Stilistik. Am 7. Dezember 2019 erhielten Schönberger und seine Frau Eva für ihre Übersetzungen den Akademie-Preis der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Illustratorin

Reneé Sintenis – geboren am 20. März 1888 in Glatz, heute Kłodzko in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen, war eine deutsche Bildhauerin, Medailleurin und Grafikerin. Sie wirkte in Berlin, wo ein Platz nach ihr benannt ist. Kindheit und Jugend verbrachte sie in Neuruppin bei Berlin und zog im Jahre 1905 mit ihren Eltern nach Berlin. In ihren Arbeiten dominierten kleinformatige Tierplastiken, weibliche Akt-Figuren Und Porträts. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden ihre Werke als „entartete Kunst“ beschlagnahmt. Sintenis erhielt 1948 den Kunstpreis der Stadt Berlin und 1953 das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Sie verstarb am 22. April 1965 in Berlin. amazon_audible

Der Roman

Schon die ersten Zeilen eine Hymne, ein Lobgesang auf die Liebe und die Lust in der Beschreibung eines der Handlungsorte des Romans. Leseperoben:
Zu Lesbos sah ich auf der Jagd in einem Nymphenhain das schönste Schaustück, das ich je gesehen: ein Gemälde, das die Geschichte einer Liebe darstellt. Schön war freilich auch der Hain, baumreich, voller Blumen und wohlbewässert; eine Quelle tränkte alles, Blumen wie Bäume. Doch anziehender war das Bild, das mit erlesener Kunst gemalt war und Freud und Leid einer Liebe einer Liebe darstellte. Und so kamen auf den Ruhm des Bildes hin auch viele Fremde, die zu den Nymphen beteten und das Gemälde betrachteten …

Eine Vorschule für den, der noch nie geliebt hat

Da ich noch viele andere Dinge, die sich alle um die Liebe drehten, sah und bewunderte, fasste mich ein heftiges Verlangen, die Darstellung des Malers wetteifernd in Worten wiederzugeben.
Ich suchte mir also einen Erklärer des Gemäldes und arbeitete vier Bücher aus, als ein Weihgeschenk für Eros, die Nymphen und Pan, als erfreulichen Besitz für alle Menschen, der den Kranken heilen soll, den Trauernden trösten soll, den, der geliebt hat, süß erinnern, und für den, der die Liebe noch nicht erfahren hat, eine Vorschule sein soll. Denn gänzlich ist der Liebe noch niemand entronnen […] solange es Schönheit gibt und Augen sehen …

Der Hymne Erstes Buch – Die Findelkinder

Der Ziegenhirte Lamon findet Dahnis als Baby im Wald von einer Ziege gesäugt. Er und seine Frau Myrtale nehmen das Kind auf. Zwei Jahre später findet der Schäfer Dryas in oben besungener Nymphengrotte Chloe, von einem Schaf genährt. Auch er und seine Frau Nape nehmen das Kind auf und ziehen es groß wie das eigene. Die Beigaben beider Kinder lassen auf eine vornehme Herkunft schließen. Daphnis und Chloe hüten die Herden der Eltern schon als Kinder, und weil die Weiden dicht beieinander liegen, freunden sie sich beide an … Daphnis und Chloe – eine Hymne auf die Liebe>>>

Chloe entflammt für Daphnis nach einem Kuss und als sie ihn zum ersten Mal nackt sieht

Und als er mit Chloe zur Nymphengrotte kam, gab er ihr sein Gewand und den Hirtenranzen zum halten; er selbst stellte sich an die Quelle und wusch sich …
Wie nun Chloe ihn so sah, fand sie Daphnis schön, und weil er ihr zum ersten Mal schön dünkte, glaubte sie, das Bad sei die Ursache seiner Schönheit. Und als sie ihm den Rücken wusch, fühlte sie, wie weich sein Fleisch war, weshalb sie sich öfters verstohlen betastete, im zu prüfen, ob ihr Leib zarter sei. Und da sich jetzt die Sonne zum Untergang neigte, trieben sie ihre Herden heim. Chloe aber fühlte weiter nichts Besonders, als dass sie sich sehnte, Daphnis wieder beim Baden zu sehen …

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Der Hymne erstes Lob als Anfang einer Liebe

Der nächste Tag: Sie beredete ihn auch, wieder zu baden, sah ihm beim Baden zu und berührte ihn beim Zusehen, und als sie wieder fortging, lobte sie ihn, und dieses Lob war der Anfang ihrer Liebe. Was ihr nun da geschah, wusste das junge Ding nicht, das in ländlicher Unwissenheit aufgewachsen war und das Wort „Eros“ noch nicht einmal aus dem Munde eines anderen gehört hatte. Trauer befing ihr Herz, ihre Augen konnte sie nicht bemeistern, und oft sprach sie vor sich hin: Daphnis! Von Essen und Trinken wollte sie nichts mehr wissen, nachts lag sie schlaflos, und ihre Herde versäumte sie …;

Chloe widersteht einem älteren Jungen und auch in Daphnis erglüht die Lust

Chloe schlägt die Geschenke des Rinderhirten Dorkon aus, und nach einem Kuss erglüht der junge Freund.
„Was macht mir nur Chloes Kuss zu schaffen? Ihre Lippen sind zarter als Rosenblätter und ihr Mund süßer als Honig, aber ihr Kuss schmerzt mehr als ein Bienenstachel. Oft habe ich doch die Böckchen geküsst, oft küsste ich auch junge Hündchen und das Kälblein, das mir Dorkon geschenkt hat. Aber dieser Kuss ist etwas ganz anderes. Mein Atem fliegt, mein Herz will herausspringen, meine Seele zerschmilzt, und doch möchte ich wieder küssen. Ach welch unseliger Sieg, welch seltsame Krankheit, von der ich nicht einmal den Namen weiß …

Chloes weißer, reiner und schöner Leib – der Hymne nächste Strophe

Auch sie (Chloe, d. R.) selbst wusch jetzt zum ersten Mal vor den Augen des Daphnis ihren weißen, reinen und schönen Leib, der kein Bad brauchte, um schön zu sein …
Doch Daphnis konnte sein Herz nicht zur Freude zwingen, seitdem er Chloe nackt und ihre früher verborgene Schönheit enthüllt gesehen hatte. Sein Herz tat ihm weh, wie wenn es von Gift zerfressen würde, sein Atem selbst ging bald so heftig, als ob ihn jemand verfolgte, bald stockte er wie erschöpft durch die vorherigen Anstrengungen …; er glaubte, sein Leben sei immer noch in den Händen der Räuber, denn er wusste noch nicht, dass auch Eros ein großer Räuber ist … Daphnis und Chloe – eine Hymne auf die Liebe>>>

Der Hymne Zweites Buch – Wie heilt man die Liebeskrankheit?

Der Greis Philetas erzählt Daphnis und Chloe die Geschichte des Eros.
… und sie fragten ihn, wer denn Eros sei. Philetas begann nun von neuem und sagte: „Ein Gott ist Eros, liebe Kinder, jung und schön und geflügelt. Deshalb hat er seine Freude an der Jugend und jagt nach der Schönheit und verleiht den Seelen Flügel. Seine Macht aber ist größer als die des Zeus. Er herrscht über die Urelemente …,
Denn gegen die Liebe ist kein Kraut gewachsen, gegen sie hilft kein Trank, keine Speise, nichts, was in Zaubersprüchen gemurmelt wird, sondern nur Kuss und Umarmung und nackt beieinanderzuliegen …“

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Hymne der Liebe – Daphnis und Chloe (200 n. Chr.) 21und1
Der Hymne nächster Akt – es hilft nichts

Dolche Erkenntnis kam den beiden in dieser Nacht; und als sie am nächsten Morgen ihre Herde ausgetrieben und einander gesehen hatten, küssten sie sich, was sie vorher nie getan hatten, und sie umarmten sich auch, indem sie ihre Arme umeinander schlangen: das dritte Mittel aber, sich nackt hinzulegen, getrauten sie sich noch nicht zu versuchen; denn das ist zu kühn, nicht nur für Mädchen, sondern sogar für junge Hirten. Da kam nun wieder eine schlaflose Nacht, viel Nachdenken über das Geschehene und Selbstvorwürfe wegen des Versäumten …

Der Hymne Drittes Buch – Lykainion lehrt Daphnis die Liebeskunst

Mit einer List lockt Lykainion, die Daphnis wegen seiner jugendlichen Schönheit begehrt, den Jungen tief in den Wald, und unter dem Vorwand, ihm die Liebeskunst beizubringen, macht sie ihn gefügig.
Wie er sich nun hingesetzt und sie geküsst hatte und neben ihr lag, fühlte sie, dass er zur Tat gerüstet sei und von drängender Liebeslust glühte; da richtete sie ihn aus der Seitenlage auf, schob sich geschickt unter ihn und führte ihn auf den so lange gesuchten Weg. Von da an brauchte sie nicht mehr zu künsteln, denn die Natur selbst lehrte ihn, was er noch weiter zu tun habe.

Der Hymne letzter Schritt – Doch Daphnis zögert

Nach vollbrachter Tat, will Daphnis nicht zögern, das Erlernte mit Chloe zu probieren.
Lykainion hielt ihn zurück und sagte: „Du musst jetzt noch etwas dazulernen, Daphnis. Ich habe jetzt keine Schmerzen gehabt, weil ich eine Frau bin; denn diesen Unterricht hat mir schon längst ein andrer Mann gegeben, der dafür meine Jungfernschaft zum Lohn bekam. Wenn aber Chloe diesen Kampf mit dir kämpft, dann wird sie jammern und weinen und viel Blut verlieren, wie wenn sie ermordet wäre …“
Daphnis aber, der ihre Worte überdachte, bezwang sein erstes Ungestüm und fürchtete sich, von Chloe mehr zu verlangen als Kuss und Umarmung …


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Der Hymne gutes Ende

Nun, die Geschichte ist bekannt, ebenso der Ausgang, das Happyend, wie schon erwähnt. Nach vielen Zufällen und Verwicklungen, stellt sich heraus, dass Daphnis der Sohn des Herrn seiner Eltern ist und weil Chloes Eltern vom Gang der Dinge ermuntert sind, auch ihr Geheimnis zu lüften, finden sich am Ende auch deren Eltern. Auf die strenge Frage des wahren Vaters hin, ob denn Chloe ihre Jungfernschaft behalten habe, gesteht Daphnis die bewahrte Keuschheit, worauf der Vater in die Heirat mit Chloe einwilligt. Beide bleiben auf dem Lande und zeugen zwei Kinder, die sie ebenfalls an ein Schaf und eine Ziege zum Trinken anlegten …

Der Hymne letzter Akt – Die Hochzeitsnacht

hymne_auf_die_liebe_daphnis_und_chloe_leseproben… die einen bliesen die Syrinx, die anderen die Flöte, wieder andere hielten mächtige Fackeln empor. Und als sie an der Tür waren. sangen sie mit rauer und heiserer Stimme, dass es klang, wie wenn sie mit Dreizacken die Erde aufrissen, nicht aber das Brautlied sängen. Daphnis und Chloe aber legten sich nackt zueinander, umarmten und küssten sich und schliefen in dieser Nacht nicht mehr als die Eulen; und Daphnis tat, was Lykainion ihn gelehrt hatte, und erst jetzt lernte Chloe, dass alles, was sie einst am Waldrand getrieben hatten, nur Hirtenspiel gewesen war …

Vorlagen in der Kunst

Daphnis und Chloe – eine Hymne auf die Liebe, der erste erotische Roman der Weltliteratur, Superlative, doch wenn man die Nöte der beiden Held*innen auf ihrer Entdeckungsreise zu den Genüssen der Liebe erlebt, so stellt man fest, dass es Erlebnisse sind, die der eine oder andere von uns auf diese oder jene Art, an die Bedingungen der Gegenwart angepasst, bereits selbst erlebte. Insofern ist der Stoff zeitlos und wurde somit Vorlage für Liebesgeschichten in allen Zeiten. Die Hymne von Daphnis und Chloe für die, die Erfüllung brachten, dagegen andere aus der klassischen griechischen Literatur, die tragisch endeten, wie:

Die Geschichte von Hero und Leander …

Leander, der Geliebte der Hero, der nachts den Hellespont durchschwimmen musste, um zu seiner Geliebten zu gelangen. Weil eines Nachts der Leuchtturm erlosch, der ihm den Weg wies, ertrank er. Nachdem Hero seinen Leichnam entdeckte, stürzte sie sich in den Tod.

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Louise Marie-Jeanne Hersent – Daphnis und Chloe

Oder Orpheus und Eurydike, Orpheus, dessen Liebe so stark war, dass er Eurydike selbst ins Reich der Toten folgte, um sie zurück zu holen. Weil er den Rat der Götter nicht befolgte, sich auf dem Weg zurück nicht umzudrehen, verlor er seine Frau endgültig.

Die Hymne von Daphnis und Chloe in der bildenden Kunst
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Francois Boucher Daphnis und Chloe

Die Geschichte wurde nicht allein Vorlage für zahllose Stücke in Literatur, Theater und Film, sondern auch in der Malerei und Bildhauerei. Oben rechts eine Skulptur, die im Louvre steht, Jean-Pierre Cortot Daphnis und Chloe. Das Beitragsbild oben und hier links stammt von Louise Marie-Jeanne Hersent, einer französischen Malerin vom Anfang des 19. Jahrhunderts, bekannt durch Porträts und historische Szenen. Rechts eine Gemälde von Francois Boucher aus dem Jahre 1743. Bekannt wurde auch eine Serie Lithographien von Marc Chagall. Von Ravel, dem Komponisten des „Bolero“ gibt es ein Ballett aus dem Jahre 1912. c_date_mobil

Film des Tages

So wie die Hymne von Daphnis und Chloe und Muss für jeden Liebhaber der erotischen Literatur sein sollte, so sollte das ebenfalls, allerdings für ein modernes Werk des erotischen Films gelten. Nicht mehr der aller neuste Film, gedreht im Jahre 1992, aber sehenswert allemal, vor allem weil er seit wenigen Tagen in überarbeiteter Wiedergabequalität auf Blu-ray erhältlich ist
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JAMÓN JAMÓN – Lust auf Fleisch von Bigas Luna – eine Hymne auf die Lust

Penélope Cruz

Der Film erhielt im Jahre 1992 den Silbernen Löwen bei den Filmfestspielen in Venedig, gedreht in Starbesetzung mit Penélope Cruz in ihrer ersten Hauptrolle. Silvia (Penélope Cruz), Tochter der Dorfhure Carmen bekommt (angeblich) ein Kind von José Luis, dem Sohn einer örtlichen Fabrikantenfamilie. Dessen Mutter Conchita will die Verbindung brechen und setzt dafür den Macho Raúl auf Silvia an. Doch der weckt nicht allein Silvias Lust, sondern auch die der Auftraggeberin. Es kommt danach zu einer Reihe weiterer Verwicklungen und einem tragikomischen Ende, mit dem niemand rechnet. Mehr zum Film finden Sie hier>>>

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